
Einordnungen, Stellungnahmen und Entwicklungen aus eurer Interessenvertretung
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Dachverband.Kultur für verlässliche Rahmenbedingungen der freien Kulturszene in Salzburg ein. Viele zentrale Schritte – von neuen Fördermodellen über faire Entlohnung bis hin zu einer stärkeren kulturpolitischen Beteiligung – wurden in diesem Zeitraum maßgeblich mitgestaltet. Die hier veröffentlichten Presseaussendungen greifen aktuelle Entwicklungen auf, zeigen kulturpolitische Herausforderungen und Fortschritte und geben Einblick in die Positionen des Dachverband.Kultur.
Die Kulturbudgets von Stadt und Land Salzburg aus Sicht des Dachverband.Kultur
Kann man die lineare Fortschreibung der Kulturbudgets von Stadt & Land Salzburg 2026 als Erfolg bezeichnen?
»Stadt und Land Salzburg haben in den letzten Jahren Regierungsprogramme und Leitbilder entwickelt, die zum ersten Mal vielen Künstler:innen, ehrenamtlich in der Kultur Tätigen und Kulturinitiativen, vor allem auch kleineren, zugute kommen. Hier wird der Stillstand von Jahrzehnten aufgeholt. Jetzt geht es darum – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – Mut zu haben diese Ideen umzusetzen«, sagt der Obmann des Dachverband.Kultur, Karl Zechenter.
Der Dachverband.Kultur hat gute Ideen für eine bessere Kulturpolitik in der Stadt Salzburg. einige Punkte aus dem Forderungspaket: Das Kulturleitbild der Stadt soll mit ausreichenden Mitteln umgesetzt werden. Fair Pay 2025 braucht klare Budgets und Planungssicherheit. Gefragt sind neue Räume: Ateliers, Media Hub, Clubkultur, Wohnmöglichkeiten für Gastkünstler:innen und ausgestattete Werkstätten beim Probehaus. Steigende Kosten machen Entlastungen nötig – etwa Sondermittel, Strompreisbremse, Abschaffung der Vergnügungssteuer und Stopp der Mietindexierung. Faire Förderanpassungen und schlankere Verfahren würden der Kulturszene wieder mehr Bewegung geben.
Stadt Salzburg: Eine durchaus ironische kulturpolitische Rückschau der Interessenvertretung zeitgenössischer Kulturarbeit
Fünf Jahre städtische Kulturpolitik liegen hinter uns, am 10. März wird der Gemeinderat der Stadt Salzburg neu gewählt – Zeit für einen kritischen Rückblick durch die Interessenvertretung für zeitgenössische Kultur.
Die Kulturpolitik in Salzburg – der Dachverband Salzburger Kulturstätten zur Landtagswahl 2023
Kulturpolitisch war die vergangene Legislaturperiode im Bundesland Salzburg vor allem für die freie Szene im positiven Sinne eine der dynamischsten der letzten Jahre. Die kulturpolitischen Agenden waren – entgegen der Forderung des Dachverband.Kultur »Kultur in eine Hand« – aufgeteilt: Landeshauptmann Wilfried Haslauer für Festspiele und Museen zuständig, die Grünen – zuerst Heinrich Schellhorn, dann Martina Berthold – für die freie Kulturszene und die Volkskultur.
Mit Jänner 2025 wurde die Vergnügungssteuer auch in Salzburg Stadt abgeschafft. Allerdings hatte die Kampagne einige Hürden, wie in dieser Presseaussendung vom Dezember 2023 nachzulesen ist.
Die breit angelegte Kampagne »Mehr Vergnü … ohne Steuer« wurde politisch unterstützt wurde die von SPÖ Stadt, der Bürgerliste/Die Grünen, den NEOS und der KPÖ plus. Ziel der Kampagne war es, eine höhere Attraktivität für alle Kulturveranstalter:innen in der Stadt Salzburg zu erreichen, Veranstalter:innen von diesem administrativen Mehraufwand zu befreien und die Stadt damit kulturfreundlicher, lebenswerter und lebendiger zu machen.
kultplan.at vereint alle Veranstaltungen der 92 Mitglieder des Dachverband.Kultur und soll weiter wachsen
(LK) Der Dachverband.Kultur ist das Netzwerk und die Interessenvertretung der „freien“ zeitgenössischen und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg. Er beheimatet 92 Mitgliedsorganisationen und präsentiert sich seit kurzem in neuem Design und mit neuem Angebot.
Neben dem neuen Web-Auftritt und dem überarbeiteten Corporate Design des Dachverband.Kultur bildet der Online‑Veranstaltungskalender unter www.kultplan.at das Herzstück. Hier findet man alle Kulturevents der 92 Mitglieder des Dachverbands in Stadt und Land Salzburg. Auch die Termine des Salzburger Landestheaters und der Universität Mozarteum sind eingebunden. Im Jänner 2026 waren so 710 Kulturveranstaltungen, davon 133 Angebote für Kids bis 13 Jahren, abrufbar.
Für Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll, der auch Kulturreferent ist, steht fest: „Mit kultplan.at bietet der Dachverband einen Veranstaltungskalender für zeitgenössische Kunst und Kultur, der den Großteil des landesweiten Angebots umfasst. Dies bietet derzeit kein anderer Kalender."

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