blind date, Drehbuchentwicklungspreis & Zwischenräume
Mit „Blind Date“ startet die Kulturabteilung der Stadt Salzburg einen Open Call, der junge Kunst- und Kulturschaffende, Kreative und Studierende gezielt zusammenbringt. Das interdisziplinäre Format setzt auf Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit – bewusst ohne vorgefertigte Konstellationen. Gerade im Unbekannten liegt dabei das kreative Potenzial.
Das Besondere: Wer sich bewirbt, weiß nicht, mit wem er oder sie zusammenarbeiten wird. Die Teams werden nach Auswahl der Einzelbewerbungen durch eine Jury zusammengestellt. Das erste Kennenlernen findet bei einem Vernetzungstreffen der Kulturabteilung statt. Bestehende Gruppen können nicht einreichen.
Im Gegensatz zu klassischen Förderformaten steht bei „Blind Date“ nicht ein fertiges Konzept, sondern der gemeinsame Entwicklungsprozess im Vordergrund. Ziel ist es, neue Perspektiven, Denkweisen und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Teams bestehen aus vier bis fünf Personen und entwickeln von September bis Ende November 2026 gemeinsam ein Projektkonzept. Die Zusammenarbeit organisieren die Teams eigenständig. Begleitet wird der Prozess von einer Mentor:in. Je nach Verfügbarkeit kann städtische Infrastruktur genutzt werden, etwa das Probehaus in Gnigl.
Im Dezember 2026 werden die entwickelten Konzepte im Rahmen eines gemeinsamen Abends präsentiert.
Pro Team stehen 6.000 Euro für die Projektentwicklung zur Verfügung.
Einzureichen sind:
Leerstand mit kreativen Ideen füllen: Mit ZWISCHENSPIEL stellt die Stadt Salzburg im ehemaligen Seniorenwohnhaus Hellbrunn in der Hellbrunnerstraße 28 Arbeitsräume zur temporären Nutzung für Künstler:innen und Kreativschaffende zur Verfügung.
Das Angebot richtet sich an Personen und Kollektive, die an eigenen Vorhaben arbeiten und Projekte weiterentwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen Arbeitsplätze auf Zeit sowie die Möglichkeit, Ideen und Projekte aus Bereichen wie zeitgenössische Kunst, Theater, Performance, Medien, Design und weiteren kreativen Feldern in einem gemeinsamen Arbeitsumfeld zu verfolgen und weiterzuentwickeln.
Das Auswahlverfahren erfolgt in zwei Stufen. Die Erstauswahl basiert auf den eingereichten Unterlagen. Im Fokus stehen Kreativität, Innovationspotenzial und die realistische Umsetzbarkeit der Projektideen.
Die zehn vielversprechendsten Projekte werden zu einem Hearing am 26. Juni 2026 eingeladen. Im Anschluss werden fünf Projekte ausgewählt.
Für Fragen und Einreichungen:
Die Stadt Salzburg schreibt 2026 zum siebten Mal den Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus. Er richtet sich an Autorinnen und Autorenfilmerinnen in der frühen Phase der Stoffentwicklung und unterstützt die Entwicklung eigenständiger Filmstoffe.
Im Zentrum steht die Förderung eines einreichfertigen Treatments als Grundlage für ein späteres Drehbuch und eine mögliche filmische Umsetzung. Neben der finanziellen Unterstützung umfasst der Preis dramaturgische Begleitung durch Mentor*innen. Die Zusammenarbeit erfolgt mit dem drehbuchFORUM Wien, das auch bei Förder- und Produktionsfragen beratend zur Seite steht.
Bei Teams muss die Mehrheit der Mitglieder diese Kriterien erfüllen.
Einzureichen ist eine vollständige PDF:
Unvollständige oder verspätete Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.
Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Jury mit Mehrheitsentscheidung. Ergebnisse werden öffentlich bekannt gegeben und begründet. Absagen erfolgen ohne Begründung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.